Franziska in Bolivien
Franziska in Bolivien

Achacachi: die ersten 6 Monate

Achacachi mit ca. 10 000 Einwohnern liegt auf einer Höhe von 3854 m.
Die Kleinstadt liegt am Ostufer des Titicacasees und 96 km nördlich der Landeshauptstadt La Paz.
Die Bevölkerung hier setzt sich aus den beiden Hauptethnien in Bolivien zusammen: Quechua und Aymara.
Aufgrund der Höhe ist mit einem rauhen Klima zu rechnen, wobei es tagsüber durchaus sehr warm werden kann.
Mit einer intensive Sonneneinstrahlung ist aufgrund der Höhe zu rechnen.

 

In Achacachi leiten aus Mexiko stammende Ordensschwestern, die Hijas de Maria Inmaculada de Guadalupe, eine sehr gut gehende Schule: Grundschule und Gymnasium

Ich wohne und lebe mit den vier jüngeren Schwestern ab dem 02.09.2013 zusammen und engagiere mich in der Schule.

Doch was genau werden meine Tätigkeitsbereiche sein?
Förderung von einzelnen Schülerinnen und Schülern, Englischunterricht und Pc Unterricht sind meine dortigen Aufgaben.
Zudem werde ich in der Jugendarbeit aktiv sein und bei Projekten unterstützend mitarbeiten.

Voraussetzungen für diese Arbeit sind Bereitschaft und Fähigkeit mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten.
Außerdem sind pädagogisches Geschick, Teamarbeit und Kontaktfreudikeit gefragt. Obwohl letzteres durch die Bolivianer erleichtert wird. ;)
Desweiteren braucht man Durchhaltevermögen, emotionale Stabilität und Anpassungsfähigkeit.
Sehr wichtig ist die Wertschätzung für die Mitmenschen aus einfachsten Verhältnissen.
Erleichtert wird mir der Einstieg in die neue Umgebung, weil ich schon Spanisch-Kentnisse mitbringe.

Denn die Sprache ist der Schlüssel zu neuen Kontakten und Beziehungen, die das Leben dort zu etwas Besonderem machen!



1531 ist in Mexiko-Stadt vier Mal die "dunkelhäutige Liebe Frau" dem Indio Juan Diego Cuauhtlatoatzin erschienen.
Denn Maria beauftragte dem Mann, dass er durch den örtlichen Bischof auf dem Berg der Erscheinung eine Kapelle errichten soll.
Doch der Bischof glaubte Juan Diego nicht, bis dieser seinen Mantel vor ihm ausbreitete. In dem Mantel befand sich das Gnadenbild Mariens wodurch deren Wille erfüllt wurde. Anfangs wurde am Ort der Erscheinung nur eine Kapelle erichtet.
1709 aber wurde eine Basilika erbaut, die später zu einem Museum umgebaut wurde. Seit 1974 steht dort nun die Basilika der Jungfrau von Guadalupe.
1895 wurde die Gottesmutter von Guadalupe von Papst Leo XIII. zur Patronin von Lateinamerika ernannt.
1945 wurde sie sogar von Papst Pius XII. zur Patronin ganz Amerikas geweiht.



Aktuelles

Nach einer halben Ewigkeit ist nun die deutsche Übersetzung des Jahresbriefs der Casa Campesina online!

 

Zudem als ein kleines Extra habe ich auch den Jahresrundbrief von Padre Max veröffentlicht.

 

Viel Spaß beim Lesen!

 

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© Franziska Beck