Franziska in Bolivien
Franziska in Bolivien

Diuspagrasunki - Gracias

beDANKEn



möchte ich mich bei Ihnen, meinen Bloglesern. Dass sie mich durch die Ferne begleitet haben, hat mir in den schweren Moment Mut gegeben. Es hat mich bestärkt und Kraft gegeben. Ich habe Hoffnung durch sie geschöpft. Ich wusste immer, da ist wer, der glaubt an mich und schließt mich in seine Gebete ein. Vielen Dank!
 

möchte ich mich bei meiner Familie. Sie haben mich aufgefangen, wenn ich die Kraft verloren habe. Sie haben mich aufgebaut und mir Mut zugesprochen. Sie haben oftmals meinen Frust und Sorge abbekommen, doch haben sie nie aufgehört mir das Gute zu zeigen. Danke, dass ich euch zu jeder Stunde anrufen konnte und wusste, sie hören mir zu und wir finden einen Weg der Lösung. Vielen Dank!

möchte ich mich bei meinen Freunden. Ich habe bemerkt, wer meine wirklichen Freunde sind und diese waren das ganze Jahr an meiner Seite. Sie haben mich auf dem Laufenden gehalten, sie haben mein Abenteuer begleitet. Sie waren einfach meine Freunde!! Vielen Dank!

möchte ich mich bei Becci. Du bist meine Person. Das sagt mehr als alle Worte! <3

I'm coming home!

Der Abschied am Flughafen war sehr traurig. Wir mussten uns von Juan, Gladys, Lucy, Tina und Paula verabschieden... Ich wünsche ihnen nur das Allerbeste und hoffe, dass ich sie eines Tages wieder einmal sehe. Sie sind mir wirklich ans Herz gewachsen - Sie sind meine Familie geworden! Anchata munakuyki <3
Die drei Tage Reisen waren wirklich anstrengend, doch waren die Flüge so gelegt, dass wir nachts schlafen konnten und so nur minimalst einen Jetlag hatten. In Miami hatten wir 12 Std Aufenthalt, sodass wir das Kontrastprogramm zu Titicachi starteten: Miami Beach. Dort war es so heiß, dass sogar das Wasser keine Abkühlung schaffte, da es genauso warm war. Der letzte Flug London-Frankfurt war der schlimmste, da wir wussten, gleich sehen wir unsere Familie wieder. Nach einem Jahr.
Als wir dann um die Ecke schauten um unsere Eltern zu begrüßen, war es eine große Freude! Alle hatten Schilder, Plakate, Tücher (bis zu 10m :D ) und wir freuten uns alle rießig! Es war so schön, alle wieder zu sehen!!!! Wir umarmten uns und konnten den Moment gar nicht glauben.
Ich war überglücklich meine Familie und Freunde im Arm zu haben und zu wissen, ich bin wieder daheim. <3

P.S. Das einzige was anscheinend gestört hat war, dass ich so nach Bolivien gestunken habe. :D

Endspurt

Nach den wunderschönen Ferien geht es in Titicachi dem Endspurt entgegen. Nur noch wenige Wochen bevor es heißt: I'm coming home!

In der Schule haben wir in zwei großen Aktionen die Mülleimer in der Schule + auf der Plaza aufgestellt und haben zwei Elemente des Kinderspielplatzes gebaut. Beides ging nicht ganz so einfach, doch trotz der Hürden schafften wir es! Diese Projekte sind nun ein Glück abgehakt. Ich bin stolz, dass es funktioniert hat. :)
Es ging im allgemeinen sehr drunter und drüber in der Schule, da nun 6 de agosto anstand. Das ist DER Feiertag im Jahr! Es wird der Nationalfeiertag von Bolivien gefeiert und jeder ist auf den Beinen. Wochenlang vorher viel der Unterricht regelmäßig aus, weil alle Schüler üben und proben mussten. Das Schulgelände glich wie einem Ameisenhaufen. Das Fest selbst war für mich sehr beeindruckend! So etwas habe ich noch nicht annähernd gesehen! Man kann es gar nicht in Worte fassen. Was für ein Fest!!
Ansonsten haben wir die letzten Tage genutzt um mit Tina+Paula die Gegend ein wenig weiter zu erkunden. Gemeinsam sind wir nach Bisnoco gelaufen, da dort eine große Wiesenfläche ist von der man einen Ausblick auf die Berge hat. Im Morgengrauen warteten wir auf den Sonnenaufgang und genossen den Vormittag. Am darauffolgenden Samstag sind wir auf das Cruz von Titicachi gelaufen (ca. 3 Std Fußweg) um auf dem Berg oben die Sonne hinter dem Hügel aufegehen zu sehen. Es war ein athemberaubender Moment! Dort oben gab es dann einen Papaya Snack mit Aussicht auf die umliegenden Dörfer.
In Uripampa, dass Colegio von Becci, haben wir das Fest "Toma del Nombre" mitgemacht. Dort wurden die Patrinos der Promocion geehrt und die Schüler haben sich ihren Paten vorgestellt. Ich wurde von Eugenia, einer Freundin, zum Essen eingeladen und durfte so mitfeiern. :)
Am Sonntag war die Einweihung des ersten Viehmarkts in Titicachi. Dort kamen von allen Dörfern die Leute mit ihren Tieren um sie zu verkaufen. Es war ein großes Treiben auf dem Marktplatz mit all den Kühen, Schafen, Hühner, Schweinen, Esel, Pferde,...
Zum Abschied wurden wir von Beccis Lehrerkollegen eingeladen und wir haben einen gemütlichen Abend gemeinsam gemacht. Es war wirklich schön! Der Musuq P'unchay hat uns auch zum Mittagessen eingeladen, wo wir das Schwein (Samuel) der Köchin aßen. Es war wirklich schön noch mal mit allen zusammen zu sein! Doch nun hieß es wirklich Abschied nehmen...
Montags fuhren wir mit dem Padre nach La Paz. Auf dem Weg fuhren wir in Tiquina vorbei um einen Freund abzusetzten. Wir aßen Ispi, und dieser nette Fisch meldete sich bei mir ganz heftigst am nächsten Tag. In der Stadt machten wir die letzten Kleinigkeiten wie das neue Ticket ausdrucken, Freunde das letzte Mal besuchen,... Die Zeit verging wie im Flug! Am Donnerstag hieß es dann: I'm leaving on a jetplane, don't know when I'll be  back again....

Aktuelles

Nach einer halben Ewigkeit ist nun die deutsche Übersetzung des Jahresbriefs der Casa Campesina online!

 

Zudem als ein kleines Extra habe ich auch den Jahresrundbrief von Padre Max veröffentlicht.

 

Viel Spaß beim Lesen!

 

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© Franziska Beck