Franziska in Bolivien
Franziska in Bolivien

Gute Neuigkeiten! :)

Seit heute darf ich glücklich berichten, dass ihre Spendengelder nun zu 100% bei Juan in der Casa Campesina angekommen sind. Sie kommen Mónica, einer jungen Frau, zugute, die dringend eine Prothese braucht da ihr Bein amputiert werden musste nach einem Angriff in El Alto (einem Stadtteil von La Paz). Sie ist überglücklich und schätzt die Hilfe sehr. Ein herzliches Dankeschön!!

 

P.S. Bilder kommen bald!

Adventszeit

Morgen beginnt nun die Adventszeit und man zündet die erste Kerze an. Ich erinner mich noch gut, wie ich das vor einem Jahr erlebt habe. Es fällt mir schwer zu glauben, dass es wirklich schon 365 Tage rum ist, seitdem ich in Achacachi mit den Schwestern und Becci den Advent begonnen habe.
Doch ich bin auch froh, die Vor-Weihnachtszeit dieses Jahr in Deutschland zu erleben. Es ist kalt, dunkel, überall ist es geschmückt, die Atmosphäre auf den Christkindelsmärkten, Punsch, Lebkuchen,...
In Bolivien endet nun das Schuljahr, die Abijahrgänge werden gefeiert und die Schüler gehen in die Ferien, alle zieht es in die Stadt zu ihren Familien und die Regenzeit fängt so langsam an. Ein buntes Treiben.

Besonders in dieser Zeit sollte man an die Bedürftigen denken, denen es nicht so gut geht, wie uns hier. Da fällt mir als erstes die Casa Campesina in La Paz ein. Die Casa Camepsina ist ein Sozialprojekt, die kranke Menschen vom Land aufnimmt, da sie dort oftmals keine ausreichende Versorgung erhalten können. Meist kommen Menschen, die größere Behandlungen brauchen wie Operationen, längere Krankenhausaufenthalte oder Amputationen. In diesem Haus arbeiten drei Personen: Juan + Gladys + Lucy. Ich bewundere sie sehr für ihre endlose und aufopfernde Arbeit, für ihre Geduld und ihre Kraft. Sie begleiten ihre Patienten liebevoll im Krankenhaus und nehmen sie danach im Haus auf, bis sie sich vollständig regeneriert haben. Dort erhalten sie eine warme Mahlzeit, können ihre Kleidung waschen, bekommen die Dokumente und die Einzelheiten vom Arzt erklärt, können duschen und dürfen ihre Familie als Beistand mitbringen. Die Behandlungen sind sehr teuer und die meisten Menschen können sich dies nicht leisten. Doch die Casa Camepsina ermöglicht den Menschen trotzdem eine medizinische Versorgung, obwohl die finanziellen Mittel der Patienten nicht vorhanden sind. Diese müssen jediglich einen Beitrag von 10 Cent die Nacht bezahlen, was im Rahmen des Möglichen ist. Dieses Haus ist abhängig von Spenden um die Leistungen für die Patienten zu erbringen. Ich habe eine sehr enge Verbindung zu diesem Haus und stehe im regen Kontakt zu Juan, Gladys und Lucy.
Wenn Sie ein kleines Stück dazu beitragen wollen, den Menschen besonders mit größeren Notwendigkeiten wie Protesen, eine Chance zu geben, dann wenden Sie doch einen Blick auf die Spenden Seite.
Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Adventszeit.

Aktuelles

Nach einer halben Ewigkeit ist nun die deutsche Übersetzung des Jahresbriefs der Casa Campesina online!

 

Zudem als ein kleines Extra habe ich auch den Jahresrundbrief von Padre Max veröffentlicht.

 

Viel Spaß beim Lesen!

 

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© Franziska Beck