Franziska in Bolivien
Franziska in Bolivien

Letzten Kleinigkeiten

Jetzt ist nicht mehr viel zu erledigen, das Visum ist ENDLICH angekommen!! So sehr habe ich mich schon lange nicht mehr über die Post gefreut. ;-)
Wer mir während dem Jahr Briefe oder sonstiges schicken möchte, ich habe auch eine Adresse und bin gespannt was alles so in der Post landet. Ich rücke sie auf Nachfrage gerne heraus.
Im Moment ist meine deutsche Handynummer noch aktuell, jedoch werde ich mir in Bolivien eine neue Karte holen. Sobald sich dies ändert, werde ich Sie/Dich es wissen lassen.
Heute abend muss ich nur noch online einchecken und dann geht es in 23 Stunden los...

Hasta luego :-)

Aussendungsgottesdienst in Kleinostheim

Am 25. August 2013 bekam ich einen feierlichen Aussengunsgottesdienst in meiner Heimat St. Laurentius in Kleinostheim zum Kerbsonntag mit dem Chor "BUNTgemischt".
Ich stellte mich meiner Gemeinde vor und bat zudem in Fürbitten um ihr Gebet.
Pfarrer Herribert Kaufmann spendete mir den Reisesegen und sand mich in mein Jahr nach Bolivien aus.
Als Verbindung nach Kleinostheim bekam ich eine Kette mit Kreuzanhänger überreicht, damit ich mit Gottes Segen meinen Weg gehe.
Carmen Reising überreichte mir stellvertretend für die Frauen von St. Laurentius und alle anderen Spender ein Kuvert mit einer Spende für die Schwestern in Achacachi. Ein Herzliches Dankeschön dafür!

Ich habe mich sehr gefreut über die rege Anteilnahme, die vielen Glückwunsche, die schönen Gespräche, die lustigen Witzeleien, die herzlichen Umarmungen, das Händeschütteln, über die lieben Blicke, die spontanen Dinge und sogar über die Tränen die vergossen wurden...

Denn besonders während dieser Stunde und hier auf unserer "Klaousthemer Kerb" wurde mir wieder deutlich, mit wie vielen Menschen ich verbunden bin und mir auch wirklich wichtig sind.

Aussendungsgottesdienst in Würzburg

Die Zeit vergeht so schnell und so war am 10. August 2013 der Aussendungsgottesdienst für die Würzburger Freiwilligen in der Jugendkirche in Würzburg.
Wir hatten alle Familien, Freunde und Bekannte zu diesem Gottesdienst eingeladen, damit sie mit uns an der Aussendung teilhaben können.

Unser Thema war der Regenbogen in all seinen Facetten:
Die Farbenvielfalt in Bezug auf die verschiedenen Länder mit den neuen Kulturen,
die Bedeutungsvielfalt in Bezug auf Sonne, Regen, Brücke und
die Interpretationsvielfalt in Bezug auf positiv, beruhigend, melancholisch.

 

Dies verdeutlichten wir mit den Fahnen, bunten Tüchern, selbstgeschriebenen Texten und bunten Armbändchen für alle. Diese Bänder soll die Verbindung untereinander über die Ländergrenzen hinweg sein.
Wir wurden von Domkapitular Christoph Warmuth gesegnet und bekamen als Zeichen ein buntes Kreuz überreicht.
Als musikalische Unterstützung spielte der Vater eine Freiwilligen Keyboard und Freunde einer anderen Freiwilligen sangen das Lied "Somewhere over the rainbow".
Im Allgemeinen war dieser Gottesdienst sehr ehrgreifend und emotional für alle.

Im Anschluss an den Gottesdienst saßen wir im Innenhof zusammen bei einer Kleinigkeit zu Essen. Wir machten noch einige Fotos und erhielten ein Reisetagebuch von Mathias Zöller. Zur Schokoladen bekamen wir Postkarten mit Adressen anderer Freiwilligen, damit wir Postkarten-Wichteln betreiben können. :)
Mit Renate tauschten wir die letzten wichtigen Informationen aus und genoßen das Beisammen sein. Es war wirklich ein gelungener Nachmittag!

Ein spanisches Sprichwort sagt: "Seamos realistas y hagamos lo imposible"
(= Seien wir realistisch und versuchen wir das Unmöglich)

2. Vorbereitungsseminar in Vierzehnheiligen

Das letzte Seminar ist jetzt vorüber und 12 Tage Vorbereitung stehen hinter mir. Vom 29.7.13 bis 2.8.13 waren wir 31 Freiwillige wieder zusammen um die letzten Schritte zu durchsprechen und uns vertieft mit dem Kommenden zu beschäftigen. In Vierzehnheiligen trafen wir uns und Renate, Alex und Conny stellten ein super Programm zusammen.
Die Themenblöcke waren bunt gemischt, sodass es eine gute Abwechslung zwischen Theorie und Bewegung gab. Beispielsweise beschäftigten wir uns mit Krisensituationen und deren Bewältigung, den positiven und negativen Aspekten von Weltwärts, sexualisierter Gewalt und interreligiösen Konflikten.
Außerdem kam ein Polizist um uns die Grundzüge der Selbstverteidigung zu erklären und wir durften einen Nachmittag in den Klettergarten. Dort hatten wir Teambuildings – Aufgaben zu lösen und schafften dies nicht schlecht. :)
Für mich war das eine wirkliche Herausforderung mit der Höhe zurecht zu kommen, aber als Gruppe gemeinsam haben wir es gut gemeistert und es wurde auf den anderen geachtet. Dieser Tag hat mir gezeigt, dass ich meinen Partnerinnen vertrauen kann und ich mich auf sie verlassen kann. Im Allgemeinen war es ein aufregender, anstrengender aber schöner Tag. :)
Am letzten Abend unseres Seminars haben wir alle zusammen den Tag am See ausklingen lassen. Nach einer Runde schwimmen spielten wir Volleyball, Federball und Cup. Als es dunkel wurde, setzten wir uns zu Zeltlagerer an das Lagerfeuer, spielten Gitarre und sangen. Es war eine tolle Runde!!
Als es dann hieß Abschied zu nehmen wurde es noch ein bisschen melancholisch, aber wir freuten uns alle gemeinsam wieder in einem Jahr am Rückkehrerseminar zu sehen.

Präsentations - Tournee

Seit drei Wochen stelle ich Weltwärts, den BDKJ Würzburg und mein freiwilliges soziales Jahr an den unterschiedlichsten Orten vor.
Angefangen hat es mit der Präsentation in Geiselbach, der Partnerstadt von Achacachi. Dort habe ich im Rahmen des Filmvortrags von Padre Max eine kurze Vorstellung gemacht. Auch in der folgenden Messe hatte ich die Möglichkeit einige Worte zu mir und meinen Tätigkeiten zu sagen.
Außerdem hielt ich in zwei Englischklassen von Frau Ruth Dietz am Kronberg Gymnasium meine Präsentation und zeigte dazu auch den Film "Pater Max Wolfgang Schiller - ein Missionar in Bolivien". Die Schüler waren sehr interessiert und stellten viele Fragen. Ich freue mich sehr darüber, dass ein lockeres Gespräch entstanden ist und die Klassen sich entschieden haben mich finanziell zu unterstützen. Dazu ein herzliches DANKEschön!
Eine Woche später hatte ich die Möglichkeit an meiner eigenen Schule, dem Spessart-Gymnasium-Alzenau, in zwei Q11 P-Seminar Kursen bei Frau Dr. Diesler und Frau Römer mein FsJ vorzustellen. Auch wenn kein reges Interesse herrschte, hoffe ich eine mögliche Perspektive nach dem Abitur vorgestellt zu haben.
Während dem letzten Wochenende feierte meine Gemeinde das berühmte Grobirnfest. Da ich täglich im Festzelt bediente, kam ich mit vielen Menschen aus dem Ort in Kontakt und konnte ihnen über Bolivien berichten. Meine Flyer wurden verteilt und ich worb für das Kirchenkino.
Letzten Samstag durfte ich in der Kirche nach der Abendmesse mein freiwilliges soziales Jahr vorstellen und den Film zeigen. Es kamen viele Menschen zusammen und zeigten so großes Interesse an meinem Vorhaben. Auch wenn die Technik nicht perfekt funktionierte, konnte ich sie mit meiner Begeisterung anstecken. Nach dem Vortrag stand ich für Fragen zur Verfügung, was intensiv genutzt wurde. Im Allgemeinen habe ich mich sehr über die Nachfrage gefreut und so ging ich an diesem Abend mit vielen neuen Ideen und Angeboten aus der Kirche. Hiermit möchte ich mich herzlich beDANKEn für die große finanzielle Unterstützung der Kirchenkino-Gäste.
Letzlich freue ich mich sehr darüber
- wie oft ich auf Bolivien angesprochen werde,
- wie viele Fragen ich gestellt bekomme und
- wie viele Glückwünsche ich in der letzten Zeit erhalten habe.

1. Vorbereitungsseminar in Würzburg

In der Woche vom 01.07. bis zum 05.07. hatte ich mein erstes Vorbereitungsseminar in Würzburg. Die Freiwilligen vom BDKJ Würzburg und vom BDKJ Bamberg werden gewöhnlich gemeinsam vorbereitet, wie auch in diesem Jahr. So waren wir eine Gruppe von 31 Freiwilligen, die in sechs verschiedene Länder entsand werden.
Wir haben uns in der Woche mit verschiedenen Themen beschäftigt: Entwicklungspolitik, Biographisches, Kulturstandarts, Armut, Tropenmedizin, AIDS, Spenderkreise und Interkulturelle Kommunikation.
Dazu haben wir unseren Entsendegottesdienst vorbereitet und durften Vorträge von verschiedenen ehemaligen Freiwilligen hören. Diesen waren sehr interessant und informativ, da sie direkt von dem dortigen Leben erzählten.
Zwischendurch gabs Kaffee+Kuchen und entspannte Gespräche. Die Themenblöcke wurden mit verschiedenen Methoden angegangen, ob das nun Schreibgespräche, Stühlerücken oder Briefe an sich selbst waren, es war ein bunt gemischtes Programm, dass zum Mitdenken anregte.
Abends saßen wir am Lagerfeuer und sangen in gemütlicher Runde zur Gitarre.
Im Allgemeinen war es eine schöne Woche, da sich die Gruppe sehr gut untereinander verstand und es gut harmonierte.
Ich freue mich schon auf die zweite Seminarwoche - dieses Mal aber bei Bamberg. :)

Padre Max in Geiselbach

Mein Wochenende vom 06.07. auf den 07.07 habe ich in Geiselbach bei Andrea und Peter Behl verbracht. Für die Beherbergung ein herzliches DANKEschön.
Andrea ist die Partnerschaftsbeauftragte von Geiselbach in Bezug auf die Partnerstadt Achacachi.
Da Padre Max aktuell für einige Zeit in Deutschland ist, hat er einen Vortrag im Kahlgrund gehalten. Ich hatte die Möglichkeit ihn zu begleiten und Weltwärts, den BDKJ und mich ebenfalls vorzustellen. An dem Abend kam eine schöne Summe in meiner Spendenbüchse zusammen, dafür ein herzliches Vergelt's Gott! Aber auch die Glückwünsche und kurzen -aber intensive- Gespräche an diesem Wochenende haben mir Kraft und eine neue Portion Freude mitgegeben.
Pater Max Wolfgang Schiller hat am Sonntag ebenfalls eine Messe in Geiselbach gehalten und auch dort durfte ich einige Worte zu meiner Vorstellung sagen.
Im Insgesamten war es eine schöne Zeit, da ich die Chance hatte Padre Max näher kennenzulernen und die Kleinigkeiten des bolivianischen Lebens näher gebracht zu bekommen. Außerdem kam ich mit der Partnergemeinde in Kontakt, was ich persönlich für sehr wichtig empfinde.

Treffen der Eltern

Am Sonntag den 09.06. wurden die Eltern von uns Freiwilligen nach Würzburg ins Kilianeum eingeladen. Dort stellten ihnen Renate Wendel und Conny Warsitz das Programm "Weltwärts" noch einmal genauer vor. Eine Referentin des BDKJ präsentierte dann unsere Entsendeorganisation. Die Verantwortlichen für die einzelnen Projekte erklärte nochmals die dortige Arbeit und das Land mithilfe von Bildern.
In dem folgenden Teil sprach Renate die Schwierigkeiten und Herausforderungen an, die während einem Jahr auftreten können. Sie  half uns im Vorraus Strategien zu entwickeln, damit in einer entsprechenden Situation die Reaktion erleichtert wird. Probleme wie plötzliche schwere Krankheit, Unfälle, Todesfälle im Heimatland oder Notsituation im Land müssen vorher durchgesprochen sein.
Im Anschluss hatten wir und besonders unsere Eltern die Möglichkeit an unseren Länder-Tischen mit Christiane alle aktuellen Anliegen und Problemchen bei Kaffe und Kuchen zu besprechen.
Im Insgesamten war es eine tolle Gelegenheit, dass sich die Eltern der Freiwilligen näher kennenlernen und ein engerer Kontakt entstehen kann.

Flugtickets!

Heute ist mein Flugticket angekommen. Die Reise startet am 02.September 2013 um 11.50 in Frankfurt. Dann fliegen wir über London und Miami bis La Paz - El Alto. Nach Bolivien gibt es eine Zeitverschiebung von 6 Stunden und so werde ich um 6.00 Ortszeit dort ankommen.

Filmprämiere

von "Pater Max Wolfgang Schiller - ein Missionar in Bolivien"

Am 08.05.2013 hat Christiane uns zur Filmprämiere von "Pater Max Wolfgang Schiller - ein Missionar in Bolivien" eingeladen.
Dort hat meine Familie Rebecca und Franzi mit ihren Familien das erste mal getroffen und kennengelernt. Außerdem haben wir uns mit der Mutter von Philipp, der gerade für ein Jahr in Titicatchi ist, ausgetauscht. Christina, die auch ein Jahr bei Padre Max gewohnt und mit ihm gelebt hat, hatte die traditionelle Kleidung angezogen und erzählte von ihren Eindrücken und Erlebnissen.
Pater Max Wolfgang Schiller ist zur Zeit in Deutschland und hat mit uns und anderen Bolivien-Interessierten den Film das erste Mal angeschaut. Zudem hat er vor kurzem seinen 70.Geburtstag gefeiert, weshalb wir ihm ein Ständchen gesungen haben. Padre Max hat nach dem Film alle Fragen der Zuschauer beantwortet und begeistert von dem dortigen Leben erzählt. Bei einem kleinen Buffet konnten wir uns stärken und mit ihm ins Gespräch kommen.

Zusammenfassung vom Film:
Seit 1974 lebt und arbeitet der aus Eibelstadt (Bistum Würzburg) stammende Missionar Max Wolfgang Schiller in Bolivien. Als "Kleiner Bruder vom Evangelium" gehört er zur geistlichen Familie von Charles de Foucauld. Das Charisma dieser Gemeinschaft, das die Armen in den Mittelpunkt rückt, hat ihn geprägt. Radikal lässt er sich auf Menschen ein, die an den Rand der bolivianischen Gesellschaft gedrängt werden - die Quechua Indianer in den bolivianischen Anden.
"Padre Max", wie er in seiner Wahlheimat Titicatchi genannt wird, teilt sein Leben mit der armen Bevölkerung. Die Projekte, die der Priester in den vielen Jahren mit den Menschen vor Ort angestoßen hat, haben das Leben der einfachen Landbevölkerung enorm verbessert.
Tief verwurzelt in der Nachfolge Jesu Christi, in einem Leben aus dem Evangelium, lebt Padre Max seine Mission authentisch und glaubwürdig.
Im Mai 2012 hatte ein Filmteam der Diözese Würzburg die Gelegenheit, ihn und seine Arbeit kennenzulernen.
Eine Produktion der Fernsehredaktion der Diözese Würzburg im Auftrag des Referates "Mission-Entwicklung-Frieden".
(by Bisstum Würzburg, 2013)

Im Insgesamten war diese Vorstellung ein gelungener Abend, der die Vorfreude geweckt hat und die Abi-Ängste gelungen verdrängt hat.

Familie Rumpel, Familie Beck, Padre Max Wolfgang Schiller und Renate Wendel

Kochen

Natürlich bereite ich mich nicht nur in den Seminaren auf die Umstellung vor, sondern auch in anderen Bereichen. Quinoa ist ein wichtiges Nahrungsmittel in Bolivien und so habe ich einige Gerichte gekocht. Resultat: Super - Das Jahr kann kommen. :)

Risotto
Auflauf

Länderseminar: Lateinamerika

Am 27.03.2013 und 28.03.2013 hatte ich mein Länderseminar im Jugendhaus Windrad in Würzburg. Alle Freiwilligen des BDKJ Würzburg, die nach Lateinamerika ausreisen werden, haben sich für zwei Tage getroffen um ihre Einsatzstelle und Partner besser kennenzulernen.
Vorgestellt haben dies Christiane Hetterich, Conny Warnitz, zwei ehemalige Freiwillige und Antonino Costa Martins.
Also waren Kolumbianer, Brasilianer und Bolivianer zusammen und verbrachten zwei tolle Tage gemeinsam.
Während dieser Zeit sammelte ich viele Informationen zu meinem Land und meinem Projekt. Christiane zeigte uns einige Bilder und Präsentationen und verursachte richtiges Fernweh und Reiselust.

Franzi, Becci, Franzi, Christiane

Info- und Kennenlerntag

Am 23.03.2013 hatte ich meinen ersten Infotag in Würzburg.
Endlich. Seit der Zusage war ich sehr gespannt und wollte endlich mehr erfahren über mein Projekt. Außerdem kannte ich bis jetzt nur den Namen meiner Partnerin, Rebecca Siemer. Der Kennenlerntag war wirklich super und ich habe ganz viele Grundinformationen zu meinem Jahr erhalten. Jetzt kann es wirklich richtig losgehen mit den Vorbereitungen. Mit Rebecca verstehe ich mich auch sehr gut. Außerdem war es schön alle anderen Freiwilligen kennenzulernen.
Ich freu mich schon auf das Länderseminar nächste Woche!

Fast alle Freiwillige des BDKJ Würzburg 2013/2014

Aktuelles

Nach einer halben Ewigkeit ist nun die deutsche Übersetzung des Jahresbriefs der Casa Campesina online!

 

Zudem als ein kleines Extra habe ich auch den Jahresrundbrief von Padre Max veröffentlicht.

 

Viel Spaß beim Lesen!

 

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© Franziska Beck